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    Unsicherheit und Risiko · Vertiefung

    Risikoeinstellung: Risikoscheu, Risikofreude und ihre Folgen

    Wie du erkennst, wie viel Sicherheit dir und deinem Team eine Chance wert ist, und warum das Entscheidungen im Gremium prägt.

    Erstellt · Stand · David Rudolph · rund 12 Minuten Lesezeit

    Festpreis, harte Vertragsstrafe, volle Auslastung für ein Jahr: So sieht das Angebot aus Schweden aus, das auf dem Tisch von Katrin Albers liegt. Sie führt einen Sondermaschinenbauer bei Ulm. Gleichzeitig will ein Stammkunde dieselbe Kapazität mit einem sicheren Rahmenvertrag belegen. Der Vertriebsleiter drängt auf den Großauftrag, die Finanzleiterin auf den Rahmenvertrag. Beide rechnen mit denselben Zahlen. Wer von beiden liegt richtig?

    Wie zeigt sich Risikoeinstellung in Zahlen?

    Am Sicherheitsäquivalent: Es zeigt, welchen sicheren Betrag eine Person gegen eine Chance tauschen würde. Der Erwartungswert ist dabei nur der Bezugspunkt. Wie du ihn berechnest, steht auf der Seite Erwartungswert und Wahrscheinlichkeiten.

    Ein einfaches Beispiel: Eine Münze entscheidet über 100 Euro oder nichts, der Erwartungswert liegt bei 50 Euro. Wer schon für sichere 40 Euro tauscht, hat ein Sicherheitsäquivalent von 40 Euro. Die Risikoprämie beträgt 10 Euro.

    Ist die Risikoprämie positiv, ist die Person risikoscheu. Ist sie null, ist sie risikoneutral. Ist sie negativ, ist sie risikofreudig: Sie will mehr als den Erwartungswert, bevor sie auf die Chance verzichtet.

    Drei Risikoeinstellungen, eine Münzwette

    Risikoeinstellung

    Sicherheitsäquivalent

    Risikoprämie

    Form der Nutzenfunktion

    Risikoscheu

    unter dem Erwartungswert, etwa 40 Euro

    positiv, hier 10 Euro

    konkav: jeder weitere Euro bringt weniger Nutzen

    Risikoneutral

    gleich dem Erwartungswert, 50 Euro

    null

    linear: jeder Euro zählt gleich

    Risikofreudig

    über dem Erwartungswert, etwa 60 Euro

    negativ, hier minus 10 Euro

    konvex: jeder weitere Euro bringt mehr Nutzen

    Münzwette über 100 Euro oder nichts, Erwartungswert 50 Euro. Die Beträge 40 und 60 Euro sind Beispielwerte zur Veranschaulichung.

    Die Spalte rechts verweist auf die Entscheidungstheorie. Dort wird Risikoeinstellung über die Krümmung einer Nutzenfunktion erfasst. Wie diese Modelle entstanden sind, zeigt Entscheidungstheorie verständlich erklärt.

    Was sagt die Entscheidungstheorie zur Risikoeinstellung?

    In der normativen Entscheidungstheorie steckt die Risikoeinstellung in der Nutzenfunktion. Bewertet wird der erwartete Nutzen einer Option, nicht ihr erwarteter Geldbetrag. Im deutschsprachigen Lehrbuch von Laux, Gillenkirch und Schenk-Mathes heißt dieser Ansatz Bernoulli-Prinzip (11. Auflage 2025, Kapitel 5).

    Die Idee geht auf Daniel Bernoulli zurück, der 1738 Geld einen abnehmenden Grenznutzen zuschrieb. Die Stanford Encyclopedia of Philosophy schildert sein Beispiel eines Reichen. Er würde für ein Los mit 50 Prozent Chance auf 20.000 Dukaten 9.000 Dukaten zahlen.

    John W. Pratt verband 1964 in der Econometrica ein Maß für Risikoaversion mit der Risikoprämie für ein beliebiges Risiko. Daraus stammt die heute übliche Kennzahl für die Krümmung der Nutzenfunktion, oft Arrow-Pratt-Maß genannt.

    Was die Nutzenfunktion nicht abbildet

    Im Erwartungsnutzenmodell kann sich Risikoeinstellung nur über die Krümmung der Nutzenfunktion ausdrücken. Lara Buchak ergänzt deshalb 2013 einen eigenen Parameter für die Haltung zum Risiko. So lassen sich Präferenzen abbilden, die das klassische Modell nicht darstellen kann, etwa im Allais-Beispiel.

    Die Prospect Theory beschreibt dagegen, wie Menschen tatsächlich wählen. Sie bewertet Ergebnisse relativ zu einem Bezugspunkt und gewichtet Verluste stärker. Dieser Teil liegt auf der Seite Verlustaversion.

    MerksatzRisikoeinstellung betrifft die Streuung. Verlustaversion betrifft die Lage relativ zu einem Bezugspunkt. Beides kann gleichzeitig wirken.

    Lässt sich Risikoeinstellung zuverlässig messen?

    Nur mit Vorbehalt: Selbstauskünfte sind recht stabil, Verhaltensaufgaben mit Geldeinsatz deutlich weniger. Die Forschung kennt zwei Messtraditionen. Bei der einen berichten Personen selbst über ihre Risikobereitschaft, bei der anderen wird sie aus Entscheidungen erschlossen (Mata und Kollegen 2018).

    Eine große Studie dazu stammt von Renato Frey, Andreas Pedroni, Rui Mata, Jörg Rieskamp und Ralph Hertwig. Sie testeten 1.507 junge Erwachsene in Basel und Berlin mit 39 Maßen. Darunter waren Selbstauskünfte, meist mit Geld belohnte Verhaltensaufgaben wie Lotterien und Angaben zu tatsächlichem Risikoverhalten wie Rauchen.

    Aus den Selbstauskünften ergab sich ein allgemeiner Risikofaktor. Insgesamt erklärte das Modell 31 Prozent der Varianz, davon entfielen 61 Prozent auf diesen Faktor. Nach sechs Monaten lag seine Wiederholungszuverlässigkeit bei 0,85, gemessen an 109 Personen.

    Die Verhaltensaufgaben schnitten schwach ab. Ihre Wiederholungszuverlässigkeit lag im Mittel bei 0,46. Mit den Selbstauskünften korrelierten sie im Mittel nur mit 0,06.

    Pedroni und Kollegen verglichen bei ebenfalls 1.507 Teilnehmern sechs Messmethoden. Die geschätzten Risikopräferenzen passten nicht zusammen, auch nicht als Rangfolge. Die Autoren vermuten, dass Präferenzen beim Abfragen teilweise erst entstehen.

    Für den Alltag heißt das: Ein einzelner Test liefert keine feste Kennzahl. Mehrere Fragen aus dem echten Geschäftskontext sagen mehr als eine Lotteriefrage im Workshop.

    Ist Risikoeinstellung in allen Bereichen gleich?

    Nein: Viele Menschen sind in einem Bereich wagemutig und in einem anderen vorsichtig. Elke Weber, Ann-Renée Blais und Nancy Betz entwickelten 2002 die DOSPERT-Skala. Sie fragt Risikobereitschaft in fünf Bereichen ab: Finanzen, Gesundheit und Sicherheit, Freizeit, Ethik und Soziales.

    In ihrer Stichprobe amerikanischer Student schwankte die Risikobereitschaft stark zwischen den Bereichen. Die Autoren erklären die Unterschiede vor allem mit unterschiedlich wahrgenommenem Nutzen und Risiko. Unterschiede in der Haltung zum Risiko selbst halten sie für weniger bedeutsam.

    Eine große deutsche Befragung bestätigt beide Seiten. Thomas Dohmen und Kollegen werteten 2005 das Sozio-oekonomische Panel mit 22.019 Personen aus.

    Eine allgemeine Frage auf einer Skala von 0 bis 10 sagte Verhalten in allen untersuchten Bereichen vorher. Innerhalb eines Bereichs war meist die passende Bereichsfrage die beste.

    BefundQuelleBedeutung für Führung
    Risikobereitschaft schwankt stark zwischen LebensbereichenWeber, Blais, Betz 2002Wer privat Motorrad fährt, ist bei Investitionen nicht automatisch mutig
    Unterschiede gehen vor allem auf wahrgenommenes Risiko und wahrgenommenen Nutzen zurückWeber, Blais, Betz 2002Klär zuerst, ob alle das Risiko gleich einschätzen
    Bereichsfragen korrelieren um 0,5, ein gemeinsamer Faktor erklärt rund 60 ProzentDohmen et al. 2005Es gibt einen persönlichen Grundton, der sich je Bereich verschiebt
    Im Experiment mit 450 repräsentativ ausgewählten Personen waren 78 Prozent risikoscheuDohmen et al. 2005Rechne auch im Team eher mit Risikoscheu

    Der zweite Befund ist für Gremien besonders nützlich. Wenn zwei Personen eine Option unterschiedlich bewerten, liegt das oft an der Einschätzung des Risikos. Wie Gefühle diese Einschätzung färben, beschreibt Emotionen und Risikowahrnehmung.

    Was bedeutet Risikoeinstellung für Führung?

    Unterschiedliche Risikoeinstellungen im Team sind normal. Zum Problem werden sie, wenn sie unausgesprochen als Sachargument auftreten. Dann streitet ein Gremium über Zahlen, obwohl es eigentlich über Haltungen streitet.

    Der zweite Hebel liegt beim Unternehmen. COSO definiert den Risikoappetit als das Maß an Risiko, das eine Organisation im Streben nach Wert insgesamt einzugehen bereit ist. Das Papier von Rittenberg und Martens (2012) nennt vier Einflussgrößen: Risikoprofil, Risikotragfähigkeit, Risikotoleranz und Risikokultur.

    COSO beschreibt drei Wege, den Risikoappetit festzuhalten: als allgemeine Aussage, je Zielkategorie oder je Risikokategorie. Ohne eine solche Vorgabe entscheidet im Einzelfall leicht die Haltung der lautesten Person (Einschätzung von T1Leaders).

    Anreize verschieben Risikoeinstellungen zusätzlich. Wer am Umsatz beteiligt ist und keinen Verlust trägt, verhält sich anders als jemand, der für Liquidität haftet. Mehr dazu unter Anreize und Entscheidungen.

    Praxisbeispiel: Großauftrag oder Rahmenvertrag?

    Das Abfragen der Sicherheitsäquivalente hat den Streit entschärft, und eine Verlustgrenze hat ihn entschieden. Katrin Albers wählt den Großauftrag mit gedeckelter Vertragsstrafe.

    Ausgangslage. Der Rahmenvertrag bringt sicher 250.000 Euro Deckungsbeitrag. Der Großauftrag bringt 900.000 Euro, wenn der Termin hält. Reißt er, frisst die Vertragsstrafe den Gewinn auf, und es bleiben 300.000 Euro Verlust.

    Die Runde schätzt die Chance auf einen termingerechten Abschluss auf 60 Prozent. Der Erwartungswert liegt damit bei 420.000 Euro. Auf dem Papier schlägt der Großauftrag den Rahmenvertrag deutlich.

    Sicherheitsäquivalente abfragen. Katrin stellt jeder Person dieselbe Frage: Ab welchem sicheren Betrag würdest du auf den Großauftrag verzichten? Alle schreiben ihre Zahl verdeckt auf.

    PersonSicherheitsäquivalentRisikoprämieWahl gegen 250.000 Euro sicher
    Vertriebsleiter400.000 Euro20.000 EuroGroßauftrag
    Geschäftsführerin300.000 Euro120.000 EuroGroßauftrag
    Finanzleiterin200.000 Euro220.000 EuroRahmenvertrag

    Alle drei sind risikoscheu, nur unterschiedlich stark. Offen ist damit nur noch, welche Haltung für das Unternehmen gelten soll.

    Risikoappetit anlegen. Die Gesellschafter haben festgelegt, dass kein Einzelauftrag mehr als 200.000 Euro Verlust bringen darf. Der Großauftrag in seiner Form reißt diese Grenze. Die Finanzleiterin hatte also einen Punkt, den der Erwartungswert verdeckt.

    Option umbauen. Der Vertrieb verhandelt die Vertragsstrafe auf eine Obergrenze und gibt dafür 80.000 Euro im Preis nach. Jetzt stehen 820.000 Euro Gewinn gegen 150.000 Euro Verlust. Der Erwartungswert steigt auf 432.000 Euro, der schlimmste Fall liegt innerhalb der Grenze.

    Zur Probe rechnet die Finanzleiterin mit einer exponentiellen Nutzenfunktion. Ihr Parameter, die Risikotoleranz, steht für die Stärke der Krümmung: je kleiner, desto risikoscheuer (Rechenansatz als Ergänzung von T1Leaders).

    RisikotoleranzSicherheitsäquivalent ursprünglichSicherheitsäquivalent gedeckeltWahl gegen 250.000 Euro sicher (gedeckelt)
    2 Mio. Euro331.376 Euro374.241 EuroGroßauftrag
    1 Mio. Euro243.493 Euro316.092 EuroGroßauftrag
    0,5 Mio. Euro94.355 Euro210.545 EuroRahmenvertrag

    Die Deckelung hebt das Sicherheitsäquivalent bei allen drei Krümmungen an. Bei mittlerer Risikoscheu kippt die Wahl dadurch zum Großauftrag. Nur bei sehr starker Risikoscheu bleibt der Rahmenvertrag vorn.

    Was die Rechnung offenlässt: Die 60 Prozent sind eine Schätzung der Runde. Liegen dafür keine Erfahrungswerte vor, hilft der Blick auf Risiko oder Unsicherheit. Die Wahl der Risikotoleranz ist selbst eine Haltungsfrage, die die Gesellschafter beantworten müssen.

    Typische Fehler

    Welche Fehler passieren beim Umgang mit Risikoeinstellung?

    • Haltung als Rechnung tarnen. Wer sagt „Das ist zu riskant“, beschreibt oft seine Risikoprämie. Frag nach dem Sicherheitsäquivalent, dann wird die Haltung sichtbar.
    • Einen Test für die Wahrheit halten. Verhaltensaufgaben sind nach sechs Monaten nur mäßig stabil und passen kaum zu Selbstauskünften (Frey et al. 2017). Ein Workshop-Ergebnis taugt nicht als Etikett für eine Person.
    • Von einem Bereich auf den anderen schließen. Privater Wagemut sagt wenig über Mut bei Investitionen (Weber, Blais, Betz 2002).
    • Risikoeinstellung mit Risikoeinschätzung verwechseln. Oft schätzen zwei Personen die Wahrscheinlichkeit verschieden ein. Klär die Einschätzung, bevor du über Haltungen sprichst.
    • Persönliche statt unternehmerischer Haltung entscheiden lassen. Eine Führungskraft, die ihren Posten riskiert, ist oft vorsichtiger, als es das Unternehmen sein müsste. Den Mechanismus beschreibt die Seite defensive Entscheidungen.

    Grenzen

    Was Sicherheitsäquivalente nicht leisten

    • Kein fester Wert pro Person. Messergebnisse hängen von der Methode ab (Pedroni et al. 2017).
    • Unsicherheit statt Risiko. Sicherheitsäquivalente setzen geschätzte Wahrscheinlichkeiten voraus. Sind die Wahrscheinlichkeiten unbekannt, wird die Rechnung zur Scheingenauigkeit.
    • Schmale Studienbasis für Führung. Die zitierten Studien untersuchen Studenten und die Allgemeinbevölkerung. Belastbare Zahlen zu Führungsgremien fehlen.

    Gegenmittel

    So setzt du Risikoeinstellung in Entscheidungen um

    1. Erwartungswert und schlimmsten Fall rechnen, bevor jemand eine Meinung äußert.
    2. Sicherheitsäquivalente verdeckt abfragen: Ab welchem sicheren Betrag würdest du auf die Option verzichten?
    3. Einschätzung und Haltung trennen: Prüf zuerst, ob alle mit derselben Wahrscheinlichkeit rechnen.
    4. Risikoappetit des Unternehmens anlegen: Verlustgrenze je Entscheidung und je Risikokategorie, festgelegt von denen, die den Verlust tragen.
    5. Optionen umbauen statt nur wählen: Deckel, Stufen und Ausstiege verändern die Verteilung. Hilfe dazu gibt die asymmetrische Chancen-Risiko-Bewertung.

    Situationsfrage

    Situationsfrage · Zwei Haltungen im Gremium

    1. Zwei Bereichsleiter bewerten dieselbe Investition gegensätzlich. Beide rechnen mit 50 Prozent Erfolgschance. Was klärt den Streit am ehesten?

      1. AEin validierter Fragebogen zur Risikobereitschaft beider Personen, damit die Haltungen objektiv vergleichbar werden.
      2. BDie Sicherheitsäquivalente beider abfragen und mit der Verlustgrenze des Unternehmens abgleichen.
      3. CDie Option mit dem höheren Erwartungswert wählen, weil beide mit derselben Chance rechnen und die Zahlen damit eindeutig sind.
      Auflösung anzeigen

      Antwort B. B macht die Haltungen in Euro sichtbar und legt einen gemeinsamen Maßstab an. A liefert einen methodenabhängigen Wert ohne Bezug zur konkreten Entscheidung. C blendet aus, ob das Unternehmen den schlimmsten Fall tragen kann.

    Häufige Fragen

    Ist Risikoscheu ein Zeichen schwacher Führung?

    Nein. In einem repräsentativen deutschen Experiment waren 78 Prozent der Teilnehmer risikoscheu (Dohmen et al. 2005). Problematisch wird sie erst, wenn sie unausgesprochen bleibt oder vom Risikoappetit des Unternehmens abweicht.

    Was ist der Unterschied zwischen Risikoeinstellung und Verlustaversion?

    Risikoeinstellung betrifft die Haltung zur Streuung von Ergebnissen. Verlustaversion beschreibt, dass Verluste gegenüber einem Bezugspunkt stärker wiegen als gleich große Gewinne. Beides kann in derselben Entscheidung zusammenwirken.

    Kann sich die Risikoeinstellung ändern?

    Der allgemeine Faktor war bei Frey und Kollegen über sechs Monate recht stabil. Die Autoren vermuten, dass bereichsspezifische Anteile eher vorübergehende Zustände abbilden.

    Quellen

    1. Laux, H., Gillenkirch, R. M. und Schenk-Mathes, H. Y. (2025). Entscheidungstheorie. 11. Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer Gabler. Kapitel 5: Rationale Entscheidung bei Risiko: Das Bernoulli-Prinzip. Verlagsseite
    2. Pratt, J. W. (1964). Risk Aversion in the Small and in the Large. Econometrica, 32(1), 122 bis 136. Econometric Society
    3. Briggs, R. A. (2014, überarbeitet 2023). Normative Theories of Rational Choice: Expected Utility. Stanford Encyclopedia of Philosophy (Bernoulli 1738, Buchak 2013, Allais). SEP
    4. Frey, R., Pedroni, A., Mata, R., Rieskamp, J. und Hertwig, R. (2017). Risk preference shares the psychometric structure of major psychological traits. Science Advances, 3(10), e1701381. DOI
    5. Pedroni, A., Frey, R., Bruhin, A., Dutilh, G., Hertwig, R. und Rieskamp, J. (2017). The risk elicitation puzzle. Nature Human Behaviour, 1(11), 803 bis 809. Nature
    6. Mata, R., Frey, R., Richter, D., Schupp, J. und Hertwig, R. (2018). Risk Preference: A View from Psychology. Journal of Economic Perspectives, 32(2), 155 bis 172. AEA
    7. Weber, E. U., Blais, A.-R. und Betz, N. E. (2002). A domain-specific risk-attitude scale: measuring risk perceptions and risk behaviors. Journal of Behavioral Decision Making, 15(4), 263 bis 290. DOI
    8. Dohmen, T., Falk, A., Huffman, D., Sunde, U., Schupp, J. und Wagner, G. G. (2005). Individual Risk Attitudes: New Evidence from a Large, Representative, Experimentally-Validated Survey. IZA Discussion Paper 1730. IZA. Zeitschriftenfassung: Dohmen, T. et al. (2011). Individual Risk Attitudes: Measurement, Determinants, and Behavioral Consequences. Journal of the European Economic Association, 9(3), 522 bis 550. RePEc
    9. Rittenberg, L. und Martens, F. (2012). Enterprise Risk Management: Understanding and Communicating Risk Appetite. COSO. Zusammenfassung: NC State ERM Initiative
    10. Wolitzky, A. (2015). Lecture 9: Attitudes toward Risk. MIT 14.121 Microeconomic Theory I (Definition Sicherheitsäquivalent, Krümmung der Nutzenfunktion, Arrow-Pratt-Koeffizient). MIT OpenCourseWare
    11. Rao, A. (2020). Understanding Risk-Aversion through Utility Theory. Stanford University, ICME (Risikoprämie als Erwartungswert minus Sicherheitsäquivalent, exponentielle Nutzenfunktion). Stanford

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