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Methoden · Vertiefung

First Principles Thinking: Probleme auf ihre Grundbausteine zurückführen

Wie du Annahmen in Gesetz und Gewohnheit trennst und eine Lösung aus geprüften Bausteinen neu aufbaust.

Stand · David Rudolph · rund 12 Minuten Lesezeit

Wie funktioniert First Principles Thinking?

Die Methode trennt jede Annahme in zwei Sorten: was nachweislich gilt und was nur üblich ist. Nur die erste Sorte darf in die neue Lösung eingehen.

Gleiches Problem, anderer Startpunkt: Bausteine statt Vorlage

Schritt

Analogiedenken

First Principles

Leitfrage

„Wie machen es andere?“

„Woraus besteht das Problem?“

Schritt 1

Bekannte Lösung oder Branchenwert

Problem in Bausteine zerlegen

Schritt 2

Leicht anpassen

Annahmen trennen: Gesetz oder Konvention

Schritt 3

Alte Annahmen reisen unbemerkt mit

Nur Geprüftes bleibt als Fundament

Ergebnis

Ergebnis nahe am Ausgangswert

Neue Varianten, dann Abgleich mit Daten (Ergänzung von T1Leaders)

Analogiedenken passt eine Vorlage an, First Principles baut aus geprüften Bausteinen neu. Der Abgleich mit Daten im letzten Feld rechts ist eine Ergänzung von T1Leaders. Warum er nötig ist, steht bei den typischen Fehlern.
Daten als Tabelle
SchrittAnalogiedenkenFirst Principles
Leitfrage„Wie machen es andere?“„Woraus besteht das Problem?“
Schritt 1Bekannte Lösung oder BranchenwertProblem in Bausteine zerlegen
Schritt 2Leicht anpassenAnnahmen trennen: Gesetz oder Konvention
Schritt 3Alte Annahmen reisen unbemerkt mitNur Geprüftes bleibt als Fundament
ErgebnisErgebnis nahe am AusgangswertNeue Varianten, dann Abgleich mit Daten (Ergänzung von T1Leaders)

Der Normalfall im Management ist Analogiedenken. Ein Team nimmt eine bekannte Lösung, einen Branchenwert oder das Vorjahresbudget und passt es an. Das ist schnell und meist vernünftig. Musk beschreibt Analogie als das Kopieren dessen, was andere tun, mit kleinen Abweichungen. Für den Großteil des Lebens hält er sie für nötig.

Der Nachteil: Mit der Lösung übernimmt das Team auch die Annahmen, auf denen sie beruht. Ein Kostenkennwert pro Quadratmeter enthält alte Bauweisen, alte Abläufe und alte Puffer. Nimmst du ihn als Ausgangspunkt, landest du fast immer in seiner Nähe.

First Principles Thinking setzt eine Ebene tiefer an. Die Leitfrage lautet: Woraus besteht das Problem, und was davon ist unveränderlich? Unveränderlich sind physikalische Grenzen, Gesetze, Verträge und gemessene Daten. Veränderlich sind Gewohnheiten, Branchenstandards und „Das war schon immer so“.

Ein oft zitiertes Beispiel stammt von Musk selbst. Laut CNBC nannte er in einem Interview von 2012 historische Kosten von 600 Dollar pro Kilowattstunde für Batteriepacks. Seine Rohstoffbewertung zu Börsenpreisen ergab dagegen rund 80 Dollar. Die Differenz erklärte er mit der Art, wie die Materialien zu einer Zelle kombiniert werden. Beide Zahlen sind eine Überschlagsrechnung Musks, keine gemessenen Kosten.

Das Ergebnis der Methode ist ein größerer Lösungsraum und eine Liste geprüfter Annahmen. Welche Option dann gewählt wird, entscheidet die Methode nicht.

MerksatzNur was nachweislich gilt, darf in die neue Lösung eingehen.

Woher kommt First Principles Thinking?

First Principles Thinking ist ein philosophisches Konzept, das vor allem durch einen Unternehmer als Managementmethode bekannt wurde. Als solche ist es empirisch so gut wie nicht untersucht.

JahrWasBedeutung
4. Jh. v. Chr.Aristoteles: Wissen beruht auf ersten Prinzipien (archai), die selbst nicht beweisbar sindPhilosophischer Ursprung des Begriffs
1637Descartes veröffentlicht in Leiden den Discours de la Méthode mit vier Regeln des DenkensMethodisches Vorbild: zweifeln, zerlegen, vom Einfachen aufbauen
2005Gavetti, Levinthal und Rivkin untersuchen Analogiedenken in der Strategie (Simulation)Forschung zur Gegenseite, der Analogie
2006Flyvbjerg beschreibt Reference Class Forecasting nach KahnemanBelegte Gegenposition: Vergleichsdaten statt Neuaufbau
2012Musk erklärt im Interview mit Kevin Rose das Batteriebeispiel (laut CNBC)Bekanntes Anwendungsbeispiel
2013Musk grenzt im TED-Talk erste Prinzipien vom Denken in Analogien abDie bis heute zitierte Gegenüberstellung

Bei Aristoteles muss jede Beweisführung auf Prämissen ruhen, die wahr, unmittelbar und besser bekannt sind als die Schlussfolgerung. Diese ersten Prinzipien lassen sich selbst nicht beweisen, sonst entstünde ein endloser Regress. Erkannt werden sie laut der Stanford Encyclopedia of Philosophy über Erfahrung und Induktion.

Descartes formulierte 1637 vier Regeln: nur für wahr halten, was klar erkannt ist, Probleme in Teile zerlegen, beim Einfachsten beginnen, vollständig prüfen. Die Managementversion ähnelt diesen Regeln stark. Eine direkte Linie von Descartes zu Musk ist aber nicht belegt, sie ist eine Deutung.

Zur Evidenz: Studien, die First Principles Thinking als Managementmethode mit einer Kontrollgruppe vergleichen, gibt es kaum. Das Batteriebeispiel ist eine Selbstauskunft von Musk. Erfolgsgeschichten von Tesla und SpaceX belegen nur, dass jemand die Methode nutzte. Ob sie den Erfolg verursachte, bleibt offen.

Die Forschung zur Gegenseite ist differenzierter, als die Populärliteratur nahelegt. Gavetti, Levinthal und Rivkin fanden in ihrer Simulation, dass Analogien in neuen, komplexen Märkten gut funktionieren. Voraussetzung ist, dass Manager die wirklich unterscheidenden Merkmale erkennen. Bei Kosten- und Terminprognosen empfiehlt Flyvbjerg gerade den Blick auf vergleichbare Projekte als Gegenmittel gegen Optimismus. Analogie ist also kein Denkfehler an sich.

Gegenmittel

So wendest du First Principles Thinking an

Eine erste Runde braucht 2 bis 4 Stunden mit 3 bis 6 Personen, dazu Zeit für die Faktenprüfung. Die Schritte 1, 3 und 5 entsprechen der Dreiteilung, die CNBC aus Musks Aussagen ableitet. Die Schritte 2 und 4 sind eine Ergänzung von T1Leaders für Managemententscheidungen.

  1. Problem und übliche Annahmen benennen (30 Minuten). Formuliere das Ziel in einem Satz und notiere jede Zahl und jede Regel, mit der heute gerechnet wird. Typische Formulierungen: „Das kostet immer…“, „Das dauert mindestens…“.
  2. Kosten oder Aufwand zerlegen (45 Minuten). Löse den Branchenwert in seine Bestandteile auf: Material, Arbeitszeit, Geräte, Gemeinkosten. Notiere dazu die Anteile in Prozent. Erst die Zerlegung zeigt, wo der Hebel überhaupt liegt.
  3. Jede Annahme prüfen (60 Minuten plus Recherche). Ordne jede Annahme einer von drei Kategorien zu: physikalische Grenze oder Gesetz, gemessene Tatsache, Konvention. Frag bei jeder: Woher wisst ihr das? Ohne Quelle oder Messung gilt sie als Konvention.
  4. Hebel nach Gewicht sortieren (15 Minuten). Nimm dir Konventionen mit großem Kostenanteil zuerst vor. Eine Konvention bei 2 Prozent der Kosten lohnt die Arbeit selten.
  5. Aus den geprüften Bausteinen neu aufbauen (60 Minuten). Baue mindestens zwei Varianten, die nur auf Gesetzen und Tatsachen beruhen. Prüfe danach jede Variante gegen Vergleichsdaten, bevor sie in eine Entscheidung geht.

Moderationsregel: „Das geht nicht“ ist in Schritt 3 keine Antwort. Verlange den Grund: Gesetz, Statik, Vertrag oder Messwert.

Praxisbeispiel: Rohbau unter Budgetdruck

Die Zerlegung verschob den Hebel vom Material zu Schalung und Arbeitszeit.

Beispiel frei erfunden, Zahlen zur Veranschaulichung.

Ausgangslage. Ein mittelständisches Bauunternehmen mit 400 Beschäftigten kalkuliert den Rohbau für ein Bürogebäude mit vier Geschossen und 6.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Die Kalkulation ergibt rund 3,42 Millionen Euro, also etwa 570 Euro pro Quadratmeter. Der Bauherr verlangt 10 Prozent weniger, sonst geht der Auftrag an einen Wettbewerber.

Die übliche Reaktion. Der Leiter Einkauf will bei Beton und Betonstahl nachverhandeln, weil „die Materialpreise das Problem sind“. Die Annahme stützt sich auf Preissteigerungen der letzten Jahre. Für dieses Projekt gemessen hat sie niemand.

Zerlegung. Das Team löst die Kalkulation in ihre Bausteine auf. Pro Quadratmeter Fläche rechnet es mit 0,42 Kubikmetern Beton zu 165 Euro und 105 Kilogramm Stahl je Kubikmeter zu 1.150 Euro je Tonne. Dazu 2,4 Quadratmeter Schalung zu 38 Euro und 3,2 Lohnstunden zu 62 Euro. Dazu kommen 11 Monate Kran zu 28.000 Euro, 290.000 Euro Baustelleneinrichtung und 12 Prozent Zuschlag.

Der überraschende Moment. Beton und Stahl machen nur 24 Prozent der direkten Kosten aus. Lohn, Schalung und Kran kommen auf 67 Prozent. Selbst 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Material brächten rund 81.000 Euro, gut 2 Prozent der Summe. Die Nachverhandlung hätte das Ziel nie erreichen können.

Prüfung der Annahmen. Die Decken werden komplett in Ortbeton geplant, weil das Unternehmen es immer so macht. Weder Statik noch Vertrag schreiben das vor. Es ist eine Konvention. Fest sind dagegen die Lasten aus der Statik, die Brandschutzanforderungen und der Fertigstellungstermin.

Neuaufbau. Variante B setzt Elementdecken ein, also Fertigteilplatten mit Ortbetonergänzung. Die Deckenschalung entfällt großteils, Lohnstunden und Ortbeton sinken, die Kranzeit verkürzt sich um einen Monat. Dafür kommen 38 Euro pro Quadratmeter Decke für die Elemente hinzu.

Kostenblock (Tausend Euro)AusgangsplanungVariante BDifferenz
Beton (0,42 auf 0,38 m³/m²)416376minus 40
Betonstahl (265 auf 239 t)304275minus 29
Schalung (2,4 auf 1,5 m²/m²)547342minus 205
Lohn (3,2 auf 2,7 h/m²)1.1901.004minus 186
Kran (11 auf 10 Monate)308280minus 28
Baustelleneinrichtung2902900
Elementdecken (6.000 m² zu 38 Euro)0228plus 228
Direkte Kosten3.0562.796minus 260
Zuschlag 12 Prozent367336minus 31
Gesamt3.4223.131minus 291

Werte gerundet, Summen aus ungerundeten Werten berechnet.

Ergebnis. Variante B senkt den Rohbaupreis um rund 291.000 Euro oder 8,5 Prozent auf etwa 522 Euro pro Quadratmeter. Das Ziel von 10 Prozent erreicht erst die Kombination mit 10 Prozent Materialrabatt: rund 364.000 Euro oder 10,6 Prozent. Die Nachverhandlung ist also nützlich, aber nur als Ergänzung.

Was die Methode hier nicht geleistet hat: Ob der Fertigteilhersteller im Zeitfenster liefern kann, klärt die Zerlegung nicht. Die Statik muss die Elementdecken erst freigeben. Und die neuen Kennzahlen für Lohn und Schalung sind Schätzungen des Teams. Ein Abgleich mit abgerechneten Projekten muss sie prüfen.

Vorteile und Nachteile

First Principles Thinking öffnet Lösungen, die Branchenwerte verdecken. Es kostet aber viel Zeit und Fachwissen und ist als Methode kaum erforscht.

VorteileNachteile
Macht verdeckte Annahmen sichtbar und prüfbarBraucht Stunden bis Tage, für Routineentscheidungen zu teuer
Zeigt, wo der größte Kostenanteil wirklich liegtSetzt Fachwissen voraus, um Gesetz und Konvention zu unterscheiden
Löst Teams vom Vorjahreswert und vom BranchenkennwertNeu gebaute Schätzungen neigen zu Optimismus
Liefert eine Begründung für jede Zahl in der VorlageKaum empirische Belege, vor allem Selbstauskünfte von Musk
Funktioniert ohne Software, mit Kalkulation und WhiteboardErfahrungswissen aus früheren Projekten geht leicht verloren

Typische Fehler

Risiken und typische Fehler

Die größte Gefahr liegt in einem Neuaufbau, der schlechter geprüft ist als der Branchenwert, den er ersetzt. Fehler 1 und 2 stützen sich auf Quellen, die übrigen ergeben sich aus der Logik der Methode.

  1. Alles neu denken wollen. Musk selbst sagt laut CNBC, dass sich nicht jede Frage so behandeln lässt und die Methode viel Kraft kostet. Wendest du sie auf Routine an, verlierst du Zeit, die für die großen Hebel fehlt.
  2. Die Innensicht überschätzen. Eine von Grund auf gebaute Kalkulation ist eine Innensicht im Sinne von Kahneman und Flyvbjerg. Solche Prognosen fallen laut Flyvbjerg systematisch zu optimistisch aus. Gleiche darum jede Variante am Ende mit Vergleichsprojekten ab.
  3. Konvention mit Gesetz verwechseln. „Die Norm verlangt das“ wird nicht geprüft, und eine veränderbare Gewohnheit bleibt stehen. Umgekehrt wird eine echte Auflage als Konvention behandelt. Beides passiert, wenn Fachleute fehlen.
  4. Erfahrungswissen wegwerfen. Ein Branchenwert enthält auch Lehren aus gescheiterten Projekten. Verwirfst du ihn ganz, wiederholst du diese Fehler.
  5. Nur den sichtbaren Kostenblock zerlegen. Teams zerlegen gern das Material, weil es greifbar ist. Arbeitszeit, Geräte und Abläufe bleiben dann unberührt, obwohl dort oft der größere Anteil liegt.
  6. Die Methode als Argument benutzen. „Das ist von Grund auf durchdacht“ ersetzt keine Prüfung. Die Methode ist nur so gut wie die Fakten, auf denen der Neuaufbau steht.

Grenzen

Wann es passt und wann nicht

First Principles Thinking passt, wenn ein großer Betrag auf dem Spiel steht, Zeit für Analyse da ist und ein Branchenwert den Spielraum verengt. Musks Batteriebeispiel betrifft Kosten, die sich auf Material und Technik zurückführen lassen.

SituationEignungBegründung
Kalkulation oder Zielkosten unter PreisdruckSehr gutKosten lassen sich in messbare Bausteine zerlegen
Neues Produkt, neues GeschäftsmodellGutVergleichslösungen fehlen oder passen schlecht
Budgetplanung, die jedes Jahr fortgeschrieben wirdGutDeckt Posten auf, die nur aus Gewohnheit bestehen
Strategie in einem neuen, vernetzten MarktMit VorsichtGavetti und Kollegen sehen hier gerade Analogien im Vorteil
Termin- und Kostenprognose für ein GroßprojektNur mit AbgleichNeu gebaute Schätzungen brauchen Vergleichsdaten gegen Optimismus
Akute Krise mit Minuten oder Stunden VorlaufUngeeignetZerlegung und Faktenprüfung brauchen Zeit. Hier passt ein schneller Entscheidungszyklus wie der OODA-Loop
Leicht umkehrbare AlltagsentscheidungUngeeignetAufwand größer als möglicher Nutzen
Team ohne das nötige FachwissenUngeeignet ohne ExpertenNiemand kann Gesetz und Konvention sicher trennen

Faustregel: Je größer der Abstand zwischen Branchenwert und Zielwert, desto eher lohnt sich die Zerlegung.

Abgrenzung zu verwandten Methoden

First Principles Thinking erweitert den Lösungsraum. Andere Methoden prüfen Annahmen im Rahmen, suchen den Engpass oder bewerten die gefundenen Optionen.

MethodeLeitfrageUnterschied zu First Principles
Framing-CheckIst die Frage richtig gestellt?Prüft den Rahmen der Entscheidung, zerlegt aber keine Kosten oder Abläufe
Theory of ConstraintsWo ist der Engpass im System?Sucht die eine Stelle, die den Durchsatz begrenzt. First Principles stellt alle Annahmen infrage
Pre-Mortem und InversionWarum ist der Plan gescheitert?Testet einen fertigen Plan auf Risiken. First Principles erzeugt erst neue Varianten
Gewichtete Entscheidungsmatrix (Nutzwertanalyse)Welche Option erfüllt die Kriterien am besten?Bewertet Optionen, die First Principles vorher erzeugt hat
Second-Order ThinkingWas folgt aus der Folge?Denkt Wirkungen weiter. First Principles denkt Ursachen und Bausteine zurück
SzenarioanalyseWelche Zukünfte sind plausibel?Variiert das Umfeld. First Principles variiert die eigene Lösung

Quellen

  1. Aristoteles: Analytica Posteriora und Physik. Zitiert nach Stanford Encyclopedia of Philosophy: Aristotle’s Logic (Abschnitte 3.1, 6 und 11) und Physik, Buch I, übers. Hardie und Gaye. Lebensdaten nach SEP: Aristotle.
  2. Descartes, R. (1637): Discourse on the Method, übers. John Veitch, Teil II. Erscheinungsjahr und Ort nach Wikipedia: Discourse on the Method.
  3. Wikipedia: First principle. Begriff, archai, Descartes.
  4. Popomaronis, T.: Billionaire Elon Musk: This is a powerful way of thinking but hard to do. CNBC. Zitate aus dem Interview mit Kevin Rose (2012), TED (2013) und USC-Rede (2014), zitiert nach CNBC.
  5. Gavetti, G., Levinthal, D. A., Rivkin, J. W. (2005): Strategy making in novel and complex worlds: The power of analogy. Strategic Management Journal, 26(8), 691 bis 712.
  6. Flyvbjerg, B. (2006): From Nobel Prize to project management: Getting risks right. Project Management Journal, 37(3), 5 bis 15.
  7. Farnam Street: First Principles: The Building Blocks of True Knowledge. Populäre Darstellung.

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